23 Juli Ein Abend, der selbst CoCreation wurde
Buchvorstellung im Living Hotel De Medici, Düsseldorf – 21. Juli 2026

Nicole Ost, Ulrike Lehmann und Andrea Sternberg
sichtlich zufrieden mit dem Abend.
Manchmal fügt sich ein Abend so zusammen, dass er selbst das verkörpert, worum es inhaltlich geht. Genau das ist uns am 21. Juli passiert.
Rund 50 Gäste – Kunden, Netzwerkpartner, Kolleginnen und Kollegen – folgten unserer Einladung ins Living Hotel De Medici in Düsseldorf. Ein Haus mit Geschichte, mit Kunst an den Wänden, mit einer Atmosphäre, die Raum lässt für mehr als nur Fakten. Genau der richtige Ort für einen Abend über Kreativität, Führung und CoCreation.

Ulrike Lehmann, Nicole Ost und Andrea Sternberg beim Empfang
– das Ambiente des Living Hotel De Medici passte perfekt zu den Themen des Abends.
Zwei Bücher. Drei Autorinnen. Eine gemeinsame Überzeugung.
Wir – Nicole Ost und Andrea Sternberg – haben gemeinsam mit Ulrike Lehmann unsere Bücher vorgestellt.

„Erfolgreich mit CoCreation im Unternehmen“
Nicole Ost & Andrea Sternberg, Haufe Verlag.
Wir haben aus unserer Praxis erzählt: Was CoCreation in Führungsteams bewegt, warum echtes Vertrauen die Voraussetzung ist – und wie Zusammenarbeit auf Augenhöhe entsteht, wenn Menschen wissen, was sie antreibt.
Drei Dinge, ohne die CoCreation nicht funktioniert:
- Die gemeinsame Absicht. Geteilte Überzeugung darüber, was man gemeinsam erreichen möchte wirklich aussprechen. Das schafft Klarheit.
- Selbstverantwortliche Persönlichkeiten. Die “Gebrauchsanleitung” der eigenen Persönlichkeit kennen, damit automatische Reaktionsmuster sich in bewusstes Gestalten verwandeln können.
- Vertrauen ist das Betriebssystem. Die Basis für echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe und der “Klebstoff” für die Beziehungen der Beteiligten untereinander.

„Creative Leadership – Was Führungskraefte von Künstlern wie Picasso lernen können“
Ulrike Lehmann, Springer Gabler.
Ulrike hat uns mitgenommen in die Welt der Kunst – und gezeigt, was Führungskräfte von Picasso lernen können: den Mut, Regeln zu brechen, Neues zu wagen, ohne auf Konsens zu warten.
Kreativität, so ihr zentrales Argument, ist keine Fähigkeit für Ausnahmetalente – sie ist ein Muskel, den jeder trainieren kann. Und den Unternehmen heute dringend brauchen.
Auf den Punkt gebracht sind Mut, Neugier und Offenheit die entscheidenden Kompetenzen unserer Zeit.
Die zwei Welten – zwei echte Geschichten
Wir, Andrea und Nicole haben im April 2023 entschieden, unser Buch gemeinsam zu schreiben. Unser Erleben der CoCreation kam aus zwei unterschiedlichen Richtungen. Andrea hatte viele Beispiele erlebt, in denen CoCreation der entscheidende Erfolgsfaktor war. Nicole hatte die Grenzen und Hürden erlebt, die CoCreation verhindern. Beides haben wir zusammengebracht.

Andrea Sternberg über CoCreation
aus der Praxis über Morningstar,
Bayer Crop Science, Deutsche Bank Transformation Support

Nicole Ost: Zwei Erfahrungs-Welten,
eine Überzeugung
aus dem Konzern in die CoCreation.
Die Kombination beider Bücher war für das Publikum – so haben wir es zurückgespielt bekommen – spannend und sehr bereichernd. Wir haben gezeigt, wie wichtig Kreativität, Führung und CoCreation für Unternehmen ist, um zukunftsfähig zu sein.

Eine Diskussion, die selbst etwas Neues hervorgebracht hat.

Ein aufmerksames und lebendiges Publikum
– die Diskussionsrunde entwickelte eine eigene Dynamik.
Was den Abend besonders gemacht hat, war die Diskussionsrunde im Anschluss. Das Publikum hat wirklich mitgedacht – mit Fragen, die uns herausgefordert haben.
Funktioniert CoCreation auch zwischen Unternehmen? Ja – und das ist eine der spannendsten Entwicklungen unserer Zeit. Nicht Kooperation im klassischen Sinne, sondern echtes Zusammenwirken über Grenzen hinweg.
Ist CoCreation im Hochleistungssystem überhaupt realistisch? Gerade dann. In ruhigen Zeiten wird sie oft gar nicht angegangen. Im Krisenmodus ist die gemeinsame Absicht kein Luxus – sie ist das Fundament.
Und eine Frage, die auch für uns wichtig ist: Was bringt ein cocreatives Ergebnis der Menschheit, der Gesellschaft, dem Einzelnen? Der Bau der gotischen Dome als leuchtendes Beispiel – das Manhattan Project (Geheimes Projekt zur Entwicklung der Atombombe) als ernste Warnung. Ja, ganz wichtig: Die einzelnen Beteiligten in der CoCreation tragen die Verantwortung für das gemeinsame Ergebnis. Das sollten wir nie aus dem Blick verlieren. CoCreation braucht immer auch den Blick auf das, was über das unmittelbare Ziel hinausgeht.
Welche Unternehmen sind bereit für Veränderung? Wie unterscheide ich Unternehmen, die wirklich bereit für Veränderung sind, von denen, die es nicht sind? Werden nur die Agilen überleben – oder können Unternehmen begleitet werden? Für uns ist am Startpunkt ist es ganz entscheidend, dass die Menschen, die diese Motivation schon freiwillig in sich tragen, zusammenkommen – damit sie eine Gemeinschaft erfahren. Und dass man positive Beispiele schafft, die andere mitziehen. Man wird nicht alle auf einmal begeistern. Aber wenn wir die Menge an Menschen verbreitern können, die keine Angst davor haben zu scheitern, wächst die Bewegung. Das passiert auch, wenn ich Vertrauen schenke: Wenn ich jemanden reinhole, dem ich zutraue, dass er es schafft – und dieses Vertrauen auf ihn übergeht.
Nervensystem und Kreativität: Es geht um das Nervensystem und das Gehirn. Was brauche ich für gute Gefühle, um kreativ denken zu können? Wer übernimmt Verantwortung für das Wohlbefinden des Einzelnen? Absolut richtig. Kreativität braucht einen guten inneren Zustand. Das ist der Gesundheitsaspekt, den wir mitdenken. Und das ist nicht nebensächlich – das ist ein wesentlicher Teil. Und das ist auch der ganzheitliche Ansatz: Es geht in die Organisationsstruktur. Wenn es Raum gibt, einem Problem in Ruhe zu begegnen – dann kann etwas Neues entstehen. Das braucht Zeit, das braucht Muße – und das muss als Invest verstanden werden.
Verbindungen, die bleiben
Nach der Diskussion: Sektempfang, Gespräche, Lachen. Bücher, die den Besitzer wechselten. Menschen, die sich zum ersten Mal begegneten – und merkten, dass sie längst ähnliche Gedanken tragen.
Andrea Sternberg und Nicole Ost im Gespräch
– genau das, was CoCreation ausmacht:
Verbindungen, die über den Abend hinaus wirken.
Danke an alle, die dabei waren. Vielen Dank Stefan Sturm für deine tollen Fotos. Und an Ulrike für diese wunderbare gemeinsame Buchvorstellung.
Auf Wiedersehen im Living Hotel de Medici.

Andrea Sternberg & Nicole Ost | Startpunkt Leadership
Erfolgreich mit CoCreation im Unternehmen – Ost / Sternberg, Haufe Verlag
Creative Leadership – Ulrike Lehmann, Springer Gabler
Wir freuen uns sehr über eine Rezension über die Links in den Buchtiteln.


